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3. Januar - toller Urlaub

Alle gut ins neue Jahr gekommen??? Ich ja, denn über den Urlaub letzte Woche konnte ich mich in keinster Weise beklagen – war wirklich klasse! Aber ich fang einfach mal von vorne an zu erzählen (wird bestimmt lang, es gibt nämlich viel zu erzählen!! Wenn ihr nicht soviel Zeit habt, guckt euch einfach mal die Fotos an – die sagen schon viel aus!!) :

 

Die Woche vor Weihnachten war im Büro mal tote Hose, wenn in jeder Abteilung mal jemand saß war das schon gut, und das war meistens dann noch einer von uns Trainees…aber egal, so ging die Woche recht locker rum und wir konnten uns perfekt auf den Urlaub vorbereiten und der Vorfreude freien lauf lassen…

 

Am Samstag, 23. Dez. ging’s dann auch endlich los: 6 Uhr war Abfahrt – für 3 Autos, 6 Personen (Franzi und Johannes, Barbara und Verena, Basti und ich) und 650 Meilen – bis zu unserer Ferienvilla in Florida. Die Fahrt war ziemlich langweilig, da es ein Speed Limit von 80 m/h gab und es immer nur gerade aus ging. Zum Glück hatte uns ein anderer Trainee sein Auto geliehen, dass etwas schneller, größer und komfortabler war als meiner (das Satelitenradio, MP3 Cd-Wechsler und Anschluss für IPod haben uns dann die Langeweile etwas erträglicher gemacht . Nach 9 Stunden sind wir dann in unserem Traumhaus angekommen, aber wirklich Traumhaus: ein ca. 6 m langer Pool, ein Whirlpool, 4 große Schlafzimmer, 3 Bäder, großer Wohnbereich mit Küche und große Terrasse mit Sitzecke und Sonnenliegen, Soundanlage mit der man sogar draußen, im Bad und überall Musik machen konnte…und das alles für uns alleine für eine ganze Woche, direkt am Kanal der in den Golf von Mexiko führte!!! Nachdem wir endlich rausgekriegt hatten, wie man den Whirlpool anstellt (es gab eine Fernbedienung, haben wir darin erstmal auf unser Glück angestoßen.

 

Am nächsten Tag hieß es erstmal ausschlafen, gegen Mittag in den Pool hüpfen (bei ca. 28° Außentemperatur und 20° Wassertemperatur in Vergnügen sag ich euch), dann in Ruhe Frühstücken, Duschen, Pool, Whirlpool…wie man gerade lustig war…gegen Abend haben wir dann was Leckeres gekocht, zusammen gegessen und uns hinterher bewichtelt. So hatte auch jeder was zum Auspacken zu Heilig Abend…hinterher haben wir noch n bissel zusammen gesessen, gequatscht und n bissel was getrunken…

 

Der nächste Tag (25. Dez) begann wieder mit ausschlafen, ist ja schließlich Urlaub. Der erste Blick aus dem Fenster ließ mich nur noch länger im Bett bleiben, es regnete aus Eimern, fast ununterbrochen – und das in Florida. Naja, macht ja nix, wir sind dann einfach mal wieder in den Pool gehüpft und haben geplanscht – man war ja eh nass, also war der Regen auch egal. Und zum Aufwärmen konnten wir ja immer wieder in den Whirlpool wechseln. Hehe

Nachmittags kamen Helge, Andy und Bennet aus New York (sie hatten Weihnachten in New York verbracht und sind dann nach geflogen sozusagen). Jetzt waren wir also komplett und die Bude mit 10 Mann quasi überfüllt. Daher haben sich die anderen Spätankömmlinge abgewechselt und immer 2 auf Sofa und Boden gepennt.

 

So, am 26. war dann die Erkundung der Gegend dran. Basti und ich sind dann durch Cape Coral durch nach Fort Myers Beach gefahren, haben dort den Strand „gecheckt“. Der Hauptstrand war typisch für Touristen gemacht (eher so naja), aber wir haben auch noch eine nette Ecke hinter einem Palmenwald entdeckt, wo es echt schön war (mit fast weißem voll feinem Sand!) Danach sind wir weiter nördlich gefahren auf Sanibel Island (direkter Strand am Golf von Mexico) und dort ein bissel spazieren gegangen und Muscheln sammeln gewesen. Zu unserer Überraschung haben wir so 30 m vor dem Strand im Wasser einen schwarzen Delphin her schwimmen sehen. Immer wieder kam seine Flosse und ein Stück seines Körpers über Wasser…einfach so. voll cool!!  Den Abend haben wir dann wie üblich mit ein paar Minuten oder Stunden (woll Andy) in der Poolanlage verbracht oder zusammen gesessen und was getrunken…ja, das war mein Weihnachten 2006!!!

Der nächste Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, also sind wir an den Strand von Captiva Island gefahren. Wieder ein ellenlanger Strand am Golf, allerdings etwas Muschelhaltiger, sodass wir (also Franzi und ich) mal voll die tollen Muscheln gefunden haben. Natürlich war ich auch sofort mal im Wasser, aber die Wellen waren mal nicht ohne. Nachdem wir dann den Sonnenuntergang dort genießen konnten, sind wir zurück in unser Haus und haben den Grill angeschmissen und erstmal n nettes Grillfest veranstaltet.

Donnerstag wollten wir eigentlich wieder `nen Ausflug machen und einen anderen Strand testen. Aber irgendwie verging die Zeit einfach so, so dass es sich hinterher auch nicht mehr gelohnt hat. So verbrachten wir den Tag mal wieder im Pool mit einem kleinen Luftmatratzen Wettrennen oder gegenseitig runterschmeißen und anderem quatsch…

Freitag hieß es dann früh aufstehen. Wir hatten uns zu 8 ein Motorboot gemietet (von 8:30 bis 16:30). Naja, das Boot hatte zwar 115 PS, was eigentlich für meine Verhältnisse viel war, aber es kam nicht so ganz aus dem Quark (die Polizei und einige andere Boote fuhren da mal locker mit 2 Motoren a 250 PS rum…aber immerhin so 30m/h haben wir auch geschafft – he)

Nach der ersten Strandung auf `ner Sandbank (nicht auf dem Golf, sondern auf so’n Vorläufer zwischen Fluss und Golf) haben wir vor einer der kleinen grünen Inseln geankert und erstmal die Insel erkundet. Da nicht so richtig Sandstrand da war sind wir dann weiter Richtung Golf gefahren, unter 2 Brücken her und wieder zurück zur nächsten Insel. Das Wetter war allererste Sahne, dementsprechend viel war auf dem Wasser los. Hinterher sind wir nur noch die Fahrrinne rauf und runter „gebrettert“ und haben jede Welle mitgenommen, die wir kriegen konnten! Spaß!!! Kurz vor Schluss haben wir dann auch noch ein paar Delphine aus der Ferne erblicken können, die in der nähe anderer Boote her schwommen, mal wieder einfach so, in freier Wildbahn!!!

Tja, am Samstag hieß es dann Abschied nehmen von unserer Villa. Wir sind dann weiter in die Everglades gefahren und hatten eine Airboat Tour durch den Sumpf. Das Boot hatte 450 PS und einen riesen Propeller und der Fahrer ist mit uns da durch gerast, klasse. Pelikane, ein Waschbär und ein paar Alligatoren haben wir dabei auch gesehen. Einen Alligator wurde sogar von unserem Fahrer gefüttert, so dass wir direkt ins Maul gucken konnten – guckt euch die Fotos an!

Danach gings weiter nach Miami Beach. Nach dem wir einen Parkplatz gefunden hatten, der gerade mal nicht 20 oder 30$ kosten sollte sind wir auf dem Ocean Drive, also der Strandpromenade entlang geschlendert. Die war schon mal für Autos komplett gesperrt und es waren jede Menge Leute unterwegs. Am Stand hab ich erstmal den pinken Rettungsturm bewundert (ja Caro, er war wirklich pink, und die Leute fahren da mit Jetski und so was wie’n Quad rum – voll cool!!!) und hinterher das grünblaue Meer (Atlantik).

Danach ging’s weiter nach Key West, der südlichsten Insel der USA. Wir sind dort gegen 10pm angekommen und es waren dort immer noch so 26° und 80% Luftfeuchtigkeit, also richtiges Karibikklima!! Unser Hotelzimmer hier war zwar etwas klein für 5 Leute, aber das günstigste was es um die Zeit noch gab und dafür mit 550$ für 2 nächste schon teuer. Abends haben wir schon mal die Flaniermeile „Duval Street“ gefunden und auf Key West angestoßen.

Am nächsten Tag waren wir dann im Ihop (international house of penncakes) lecker frühstücken und haben uns dann auf die Suche nach einem Jet-Ski Verleih gemacht. Naja, davon gab es jede Menge, denn mit dem Wassersportzeugs nehmen sie den Touristen das Geld hier aus den Taschen. Aber nicht mit uns, die 85 $ pro Stunde waren uns dann doch zu viel! Letztendlich sind wir dann am Hafen entlang spaziert und konnten einige Yachten bewundern etc. Um 1 sind die anderen dann zum Strand (waren schließlich vielleicht so 30° und hab ich dann an einem Schnorcheltrip teilgenommen. Dabei bin ich dann mit einem 2mastrigen Katamaran ne Stunde aufs Meer raus gefahren, dann sind wir da so ne Stunde geschnorchelt am 3. größten Korallenriff der Welt und dann wieder zurückgefahren. War schon cool, das Wasser war mal richtig Türkis und Hellblau und warm, ich hab ne Menge Fische gesehen und Wasserfahn, Korallen und und und…und ich bin Katamaran gesegelt (also hab segeln lassen – versteht sich!) bei herrlichstem Sonnenschein und gutem Wind und Wellen. Hinterher sind wir dann noch an den südlichsten Punkt der USA gefahren (ner Betonboje – super) und haben uns am Mallory Square den berühmten Sonnenuntergang angeguckt, wie tausende andere Leute auch. Nach nem leckeren Essen gings Duschen und dann wieder auf die Duval Street zum Silvesterfeiern. Die Straße war voll von Leuten, die Bars hatten Bierstände rausgestellt, weil sie drinnen schon so überfüllt waren (und ja, man durfte sogar Alkohol auf offener Straße trinken – ausnahmsweise). Von den Balkonen warfen die Leute so symbolische Plastikketten runter…gegen 12 waren wir dann in der Menge vor der Sloppy Joe’s Bar, wo um Punkt 12 ne Muschel runter gefallen ist. Leider blieb das ersehnte Feuerwerk dazu aus, aber die Menge war am Jubeln.

Allzu lang war unser Silvester Abend dann nicht, da wir am nächsten Tag 850 Meilen Fahrt vor uns hatten. Die war erst voll schön, da wir bei Sonnenaufgang/Tag über die Keys (42 Brücken und dementsprechend viele Inseln) gefahren sind aber ansonsten entsprechend langweilig wie die Hinfahrt. Nach 14 Stunden (haben uns natürlich abgewechselt, diesmal zu dritt) sind wir dann zum Glück wieder heile in Atlanta angekommen!!

Und am Dienstag dem 2. Januar stand ein ganz normaler Arbeitstag wieder an. Nach so einem geilen Urlaub schon ein krasser Umschwung!! Und trotz der langen Fahrt war’s einfach super und wir haben ne Menge erlebt und hatten super viel Spaß!!

Oh, das ist ja mal ein langer Eintrag geworden, ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt, aber dann wäret ihr bestimmt nicht mehr an dieser Stelle angekommen.

Viele Grüße nach D oder wo ihr gerade seid, Andrea

4.1.07 03:01
 


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