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28. November

Thanksgiving-Roadtrip!!!

Hi, ich hoffe mal ihr hattet auch alle ein schönes Wochenende...ich hatte es auf jeden fall und habe soviel zu erzählen...hoffentlich wird der Eintrag nicht wieder so lang, so dass ich schon bald keine Lust mehr habt zu lesen...das wäre schlecht

Also, da letzte Woche Donnerstag Thanksgiving war hatten wir ein langes Wochenende. Donnerstag morgen ging es um 6:00 Uhr los: 3 Autos, 8 Leute und eine Menge Gepäck machten sich auf den Weg gen Osten. Ja, wir hatten einen Trip an die Ostküste geplant. Erster Halt war Chaleston in South Carolina. Wir waren so gegen 11 Uhr da, konnten aber erst ab 2 einchecken, also gings erstmal in den Ort. Mit einem Stadtplan bewaffnet schlenderten wir die Hauptsstraße entlang und konnten wahnsinns Häuser und Gärten begutachten. Es gab wirklcih total schöne Häuser, mit einer riesen Terasse rundrum oder Säulen vorne vor oder einem kleinen Garten mit Springbrunnen dabei und ein paar Palmen drum herum...war schon beeindruckend. Die Straße führte runter bis in einen Park am Meer. Das weite Meer war allerdings noch nicht zu sichten, da dort noch mehrere Inseln vorgelagert sind. Von weitem konnte man ein Fort (also eine alte Festung) und den Hafen erblicken. Da Thanksgiving war hatten viele Läden geschlossen und auch viele Restaurants waren einfach dicht. So hats einiges gedauert, bis wir dann doch was zu essen fanden. danach kam dann auch die sonner raus und es war nicht mehr so kühl wie vorher. nachdem wir noch über den kleinen Markt geschlendert waren sind wir zurück zu unserem Hotel einchecken. Hotel hört sich zwar nach was an, aber die "Econo Lodge" in Chaleston war mal ne ganz schöne Absteige, wie man sie aus Filmen kennt. Wir hatten dann zu viert ein Zimmer mit 2 Kingsize Betten, nen kaputten Fernseher und eine kleine eckelige Dusche und Klo...naja, wir waren nur froh, dass gerade mal keine Krabbeltiere da waren, da bei anderen im Zimmer schon welche waren. Ich hab mit Franzi, Babs, und Basti in einem Zimmer geschlafen, in den anderen waren Bennet und Christian bzw. Andy und Flo (aus München). ach ja richtig, Christian ist aus Austin den Abend vorher nach Atlanta geflogen und wollte mitreisen. So den ersten "Schock" der Zimmer überstanden (es sollte halt möglichst günstig werden...da muss man sowas schon mal in kauf nehmen, nicht wahr), sind wir abends noch in charleston in einer Bar gewesen und haben Bier aus Eimern  getrunken (keine Angst, die haben 5 Flaschen in nen Blecheimer mit Eis gepackt, nicht wie beim Sangria!) und ner total coolen Band zugehört. Das waren 2 Jungs, einer mit Gitarre einer mit Bongo-Trommel und 2 Mikros und die haben mal voll die schönen Lieder gespielt - ganz im Stil von Jack Johnson wer ihn kennt.

So am nächsten morgen wurde erstmal klassisch amerikanisch im "Waffle House" gefrühstückt: also Eier mit gebratenem Speck und Toast bzw omlet mit Kartoffelpuffer. War gar nichtmal so schlecht. Anschließend haben wir uns die "Boone Hall Plantation" angeschaut, also eine alte Baumwollplantage. Hier gabs dann voll das schöne Haus zu sehen, was ne 1km lange Eichenallee als Einfahrt hatte, nen tollen Garten und nen See und noch alte Sklavenhäuse etc. und wir hatten super Wetter, sodass wir dann hinterher noch auf die "Isle of Palms" gefahren sind und uns an den Atlantik gelegt haben. War einfach schön, erst das Haus mit den klasse Bäumen und dann Palmen am Strand...

Nach einem relativ ausgiebigen Sonnenbad sind wir dann weiter nach Savannah (Georgia) gefahren. Irgendwann abends sind wir dann wieder in der "Econo Lodge" von Savannah angekommen. joa, trotz der gleichen Hotelkette war schon eine kleine Steigerung zu erkennen. Viecher sind diesmal ausgeblieben und alles war schon ein kleines bisschen größer. Später waren wir dann auch hier nochmal Downtown gefahren und sind etwas durch die Stadt und durch die Flaniermeile der "River Street" gelaufen und in einer Karaokebar hängengeblieben. Ne, gesungen hat von uns keiner, aber dafür haben wir anderen zugehört, die das meist auch einigermaßen konnten wie z.b. dem Captain Jack Sparrow - Imitat...

joa, auch am nächsten morgen gabs amerikanisches Frühstück: Omlet und Pfannkuchen in nem Pfannkuchenhaus. lecker!. So danach haben wir uns nochmal ein paar Sachen in der Stadt angeguckt. Toll war, dass es hier überall so viele kleine Parks gab, dann die alte mit kopfsteinbeflasterte Riverstreet mit vielen kleinen Geschäften direkt am Savannah River, und den Citymarket mit countrymusik draußen und kleinen Läden drum herum. Überall fuhren Pferdekutschen rum, die Touristen die Stadt zeigen wollten/gezeigt haben. So gegen 4 sind wir auch hier wieder aufgebochen...

Nächstes Ziel war St. Augustine in Nordflorida und als wir da in die Stadt gefahren sind musste ich erstmal staunen...es war ja schon dunkel und die Stadt war überall mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt. Selbst sauviele Palmen hatten einfach mal ne Lichterkette um und die Gebäude ebenfalls. Sah toll aus. Das Hotel war auch eines der besseren Sorte, das Zimmer war diesmal noch größer und auch Wanne und Klo hatten zugenommen. diesmal gabs sogar n kühlschrank und nen Jacusi !!! Abends  sind wir dann in den Ort an sich gefahren und haben nochmal das Lichtermeer genossen (es gab nen kleinen Park mit Weihnachtsbaum und anderen geschmückten Bäumen, ein Lichtermuseum, vordem der vorderhof auch voll schön geschmückt war etc. Hier gab es auch voll die schöne Fussgängerzone mit vielen kleinen Geschäften wieder...natürlich viele beleuchtet und so souvenir shops und kramläden. Hier haben wir erst Pizza gegessen (war ziemlich teuer, aber dafür mal für Amerika ne super Pizza mit Winter-Bier dann noch kurz was in einer Bar getrunken und sind dann recht früh nach Hause, weil wir ziemlich müde waren (ausser andy und christian, woll)!

Nach dem Frühstück am nächsten Tag sind wir erstmal an den Strand gegangen (wohnten ja schließlich in St. Augustine Beach). oh mann, da gabs Wellen und Wind - ein richtig rauer Atlantik. Von dem Pier aus konnten wir die Surfer beobachten und sind hinterher selber noch mit den Füssen ins Wasser (und Andy hatte Badesachen mit und musste sich komplett in die Wellen stürzen), schließlich schien die Sonne wieder.  Naja, interessant war, dass das Meer im Sand nen kleinen Abhang von nem Meter oder so gespült hatte und man da erstmal hoch und runter kommen musste. Und der Wind wehte uns den Sand wirklich überall hin...aber es war toll und gar nicht mal so kalt das Wasser. Danach sind wir nochmal in die Stadt n bissel bei Tageslicht umgucken. Von weitem hab ich wieder ein Fort gesehen, ne Menge Boote im Hafengebiet und und und...abends haben Christian, Basti, Andy und ich erstmal den Jacusi getestet und etwas entspannt. hmmm, das tat gut und war super heißes Wasser obwohl es schon dunkel war (so gegen 7). hinterher sind wir noch Essen gegangen, ich hatte fritierte Schrimps...voll lecker und endlich mal was anderes statt Burger oder Wraps!!

Nach ner kleinen Zimmerparty und ein paar Stunden schlaf ging es am nächsten morgen (mittlerweile Montag) schon wieder früh los. Wir hatten eine Bootstour durch die "Okefenokee Swamps" eines der riesigsten Sumpfgebiete! Die Tour dauerte 2 Stunden und wir haben so viele Alligatroen gesehen und sogar 2 Schildkröten und zig große und kleine Vögel...die da einfach in freier Wildbahn lebten und am Seitenrand von dem "Fluss" verweilten. und wir waren vielleicht keinen halben Metern von den Aligatoren entfernt und konnten sie Atmen hören...waren aber ganz friedlich und lagen da einfach faul rum oder schwammen vor sich hin. und von den Bäumen hing überall so spanisches Moos runter und sie spiegelten sich in der stillen Wasseroberfläche, sah total klasse aus. Natur pur!

Naja und dann mussten wir auch schon wieder zurück, hatten ja noch einige Stunden Fahrt bis Atlanta vor uns. Den Rückweg haben wir auf Highways verbracht und konnten jede Menge von dem Land noch sehen. Krass war, dass die Straßen meist meilenweit einfach schnurgeradeaus führten und am Rand nichts als Bäume oder Felder waren. Zwischendurch gab es vereinzelte Häuser oder so Barackengelände wo jede Menge Müll und Schrott rumlagen. dann mal wieder lange nichts bis wiedermal n kleines Dorf kam wo erstmal sofort 3-4 Kirchen standen. Die gabs echt an jeder Ecke, wo ein paar Häuser in einigermaßen Nähe zueinander standen. Baumwollfelder haben wir auch gesehen.  

Joa, irgendwann gegen 7 sind wir dann wieder im Preserve hier alle heile angekommen! Mein Resumee: Spitzen Urlaub! mit jeder Menge Fotos die ich euch die Tage hochladen werde - unbedingt anschaun!!!

Und heute gings sofort wieder los mit Arbeiten, klar. Heute Nachmittag hab ich dann meine neue Mitbewohnerin am Flughafen abgeholt. Sie heißt Pinar und kommt aus Zypern bzw Istanbul und studiert jetzt in Berlin Wirtschaftsingenieurwesen im 7. Semerster...werde mit ihr bestimmt gut klar kommen, sie ist ganz nett.

und jetzt freu ich mich schon auf nächstes Wochenende. Fliege am Freitagabend mit Basti nach New York (bis Montagabend!)...Das wird bestimmt toll, die Stadt wollte ich unbedingt sehen und jetzt kriegen wir hoffentlich schon etwas Weihnachtsstimmung mit...also, ihr könnt euch dann auf nen neuen Bericht und Fotos in der nächsten Woche freuen.

so, bis dann...vergesst mich nicht und meldet euch mal,

Andrea 

29.11.06 04:51
 


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